Projektstruktur

Projektstruktur

Herzlich Willkommen auf der Internetpräsenz der SWIVT: Siedlungsbausteine für bestehende Wohnquartiere – Impulse zur Vernetzung energieeffizienter Technologien

Häufig sind es Teilaspekte, die in einzelnen Projekten betrachtet werden. Im Bereich sektorenübergreifender Konzepte, welche wie im vorliegenden Fall einen ganzheitlichen Ansatz hinsichtlich der Kombination von dezentraler Anlagentechnik, der Entwicklung und Anwendung von zeitlich hoch aufgelösten Simulationsmodellen für Energiequellen und –senken und der Entwicklung und Integration einer zentralen, intelligenten Steuerung verfolgen, besteht hoher Bedarf.

Folgende Schwerpunkte werden gesetzt:

1. Technologische Innovationen nutzen,

2. Unterschiedliche Bereiche und Akteure vernetzen,

3. Methoden für das Monitoring und Energiemanagement entwickeln.

Leitkonzepte bei der Betrachtung der unterschiedlichen disziplinübergreifenden Hemmnisse. Bild: TU Darmstadt, ISM+D
Leitkonzepte bei der Betrachtung der unterschiedlichen disziplinübergreifenden Hemmnisse. Bild: TU Darmstadt, ISM+D

Das Verbundprojekt SWIVT wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit 1,25 Mio. € gefördert und vom Projektträger Jülich (PTJ) betreut. Zuwendungsempfänger sind die TU Darmstadt, die Universität Stuttgart und AKASOL GmbH. Die TU Darmstadt übernimmt die Gesamtkoordination und die Teilprojekte Integrale Planung, Speicherung und Vernetzung und Ökonomische und ökologische Bewertung. Die Universität Stuttgart übernimmt das Teilprojekt Gebäude und Energieerzeugung. Die AKASOL GmbH unterstütz bei der Konzeptentwicklung von Speicherung und Vernetzung auf Quartiersebene, sowie bei der Entwicklung elektrischer Speicherungssysteme, bei der experimentelle Untersuchung der Li-ionen-Batterie und der elektrischer Kopplung. Geförderte Partner im Projekt sind die Wohngesellschaft Bauverein AG, Strom- und Gas-Anbieter ENTEGA AG, Hybridkollektorenhersteller Autarq GmbH & Co., Bilfinger Bauperformance GmbH und leitec® Gebäudetechnik GmbH.

Das Projekt kann in drei Phasen unterteilt werden. In der ersten Phase wird aufbauend auf einer hochauflösenden energetischen Analyse der bestehenden Siedlung die Entwicklung eines Sanierungskonzepts gemeinsam mit dem Bauträger Bauverein AG, dem Energieversorger ENTEGA AG und Spezialisten für innovative Energiekomponenten durchgeführt. In der zweiten Phase werden auf Basis der ermittelten Lastprofile, die Energieerzeugungs- und Speichersysteme auf Komponentenebene entwickelt, Prototypen aufgebaut und eine übergeordnete Steuerungslogik entworfen. Die dritte Phase umfasst den Probebetrieb der Einzelkomponenten sowie die Validierung der Steuerung anhand der vernetzten Teilsysteme. Begleitend findet eine ökologische und ökonomische Bewertung der Systeme statt.

Struktur des Projekts SWIVT. Bild: TU Darmstadt, ISM+D
Struktur des Projekts SWIVT. Bild: TU Darmstadt, ISM+D